Aktuelles

15. November 2022: Erster Spatenstich und Verkehrsfreigabe

Im Mai 2022 konnte der sechs Kilometer lange Forstweg „Eisenstraße“ östlich von Erlangen für den Verkehr freigegeben worden. Die Eisenstraße ist das erste fertiggestellte Ausbauprojekt im Rahmen der Radoffensive Klimaland Bayern. Mit einer Förderung des Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr in Höhe von 323.000 Euro haben die Bayerischen Staatsforsten den Weg radverkehrsgerecht ausgebaut. Für einen naturnahen Ausbau wurde als Fahrbahnbelag eine Mischung von Hartgestein-Splitt und Edelbrechsand genutzt. Weitere Informationen geben die Bayerischen Staatsforsten.
Im September 2022 konnte der Spatenstich für die Bauarbeiten zur Errichtung einer Radwegbrücke bei Ismaning über die Isar erfolgen. Die neue Brücke wird Ismaning besser mit der Technischen Universität München in Garching verbinden. Mit einer Fördersumme von rund 2,5 Millionen Euro ist die Radwegbrücke bei Ismaning das größte Projekt aus der Radoffensive im Jahr 2022. Die abschließenden Arbeiten an der Brücke sind für Ende Herbst 2023 vorgesehen. Weitere Informationen gibt die Gemeinde Ismaning.

Der Forstweg "Eisenstraße" ist das erste fertiggestellte Ausbauprojekt im Rahmen der Radoffensive
© StMB Der Forstweg "Eisenstraße" ist das erste fertiggestellte Ausbauprojekt im Rahmen der Radoffensive

1. August 2022: Umsetzung von 26 Projekten gestartet

Von den 27 Radprojekten, die im Mai 2022 in die Radoffensive aufgenommen wurden, sind 26 Projekte in die weitere Umsetzung gestartet. Ein Projekt wurde zurückgezogen. Für den überwiegenden Anteil der 26 Projekte wurden Förderanträge bei den Bezirksregierungen eingereicht, die übrigen Anträge werden bis Oktober 2022 erwartet. Für zehn Projekte wurde bereits dem Projektbeginn zugestimmt, so dass hier die Planungs- und Bauarbeiten starten können.

22. Juli 2022: Ausschreibung zum „JobBike Bayern“ gestartet

Die EU-weite Ausschreibung zum „JobBike Bayern“ ist erfolgt. Die Unterlagen sind abrufbar auf der Vergabeplattform Bayern. Mit der Veröffentlichung wurde der Teilnahmewettbewerb gestartet. Nach der Auswertung des Teilnahmewettbewerbs wird sich das Hauptverfahren anschließen, in welchem die Angebote von den ausgewählten Bietern eingeholt werden. Es wird angestrebt, das JobBike Bayern im Laufe des Jahres 2023 anzubieten.

21. Juni 2022: Vereinbarung zur Förderung von Radwegen im Staatswald abgeschlossen

Das Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr (StMB) und die Bayerischen Staatsforsten (BaySF) haben ihre weitere Zusammenarbeit auf eine neue Grundlage gestellt. Dazu haben beide Parteien eine Vereinbarung über den Ausbau von Waldwegen für den Radverkehr abgeschlossen. Auf dieser Grundlage soll künftig die Realisierung von Radwegen im Staatswald vollständig durch die Staatsbauverwaltung gefördert werden. Kommunen, die Radwege im Staatswald realisieren wollen, haben Planungen eng mit den Bayerischen Staatsforsten abzustimmen.

Kommt es zur Projektrealisierung, haben die Anliegerkommunen oder ggf. der Landkreis in der Regel eine Pflegevereinbarung zum laufenden Wegeunterhalt mit den Bayerischen Staatsforsten abzuschließen. Das Muster für eine solche Pflegevereinbarung sowie die Inhalte der Vereinbarung über den Ausbau von Waldwegen für den Radverkehr erhalten Sie auf Anfrage von den Bayerischen Staatsforsten.

25. Mai 2022: Aufnahme von 27 Projekten in die Radoffensive Klimaland Bayern

Verkehrsminister Christian Bernreiter hat heute Kommunalvertreterinnen und -vertreter für 27 Fahrrad-Projekte ausgezeichnet. Eine Liste der aufgenommenen Kommunen und eine Beschreibung der Projekte ist hier abrufbar. Die Pressemitteilung sowie Fotos von der Veranstaltung finden Sie auf der Internetseite des Verkehrsministeriums.

Gruppenfoto mit Verkehrsminister Christian Bernreiter und den Kommunalvertreterinnen und -vertretern für 27 Fahrrad-Projekte der Radoffensive "Klimaland Bayern". Sie stehen auf einer Treppe im Foyer des Bauministeriums . Die Kommunalvertreter halten jeweils eine Urkunde.
© StMB

17. Mai 2022: Stellenausschreibung für Zentralstelle Radverkehr

Im Rahmen der Radoffensive baut der Freistaat eine Zentralstelle Radverkehr bei der Landesbaudirektion auf. Die Zentralstelle Radverkehr soll insbesondere Kommunen bei der Steuerung und Koordinierung von interkommunalen Radweg-Projekten unterstützen.

16. Mai 2022: Ankündigung der Projektauswahl

In den nächsten Wochen bis Anfang Juni 2022 werden die Kommunen darüber informiert, welche ihrer eingereichten Projekte ausgewählt wurden. Für ausgewählte Projekte ist möglichst bis zum 15. Juli 2022 bei der jeweils örtlich zuständigen Bezirksregierung ein Antrag auf Gewährung einer Zuwendung nach Muster 1a zu Art. 44 BayHO zu stellen. Weitere Informationen zur Stellung der Zuwendungsantrags erteilen die Bezirksregierungen.

21. März 2022: Zwischeninfo aus der Bewertungsphase

Im Bewerbungszeitraum haben sich 206 Kommunen mit 325 Projektideen beworben. Die große Zahl an Bewerbungen zeigt das hohe Engagement und die große Bereitschaft der Kommunen, an einer nachhaltigen und klimafreundlichen Nahmobilität und damit an Verbesserungen der Radverkehrsinfrastruktur zu arbeiten. Dabei zeigt sich das Interesse der Kommunen in gleicher Weise aus den Städten als auch aus dem ländlichen Raum. Die Auswahl der Projekte für dieses Modellvorhaben wird keine leichte Aufgabe. Wichtig wird es sein, mit den ausgewählten Projekten einen möglichst passenden Querschnitt exemplarischer Lösungsansätze aufzuzeigen. Die Mitteilung zur Projektauswahl und zum weiteren Vorgehen wird voraussichtlich im Mai 2022 erfolgen.

1. März 2022: Ablauf der Bewerbungsphase

Mit Ablauf des 28. Februars 2022 ist die Bewerbungsphase abgeschlossen. Wir sagen DANKE für Ihre Bewerbungen! Und so viel können wir schon sagen: Das Engagement für den Radverkehr vor Ort in den Städten und Gemeinden ist beeindruckend!

4. Februar 2022: Pressekonferenz zur Bayerischen Radoffensive

Mit der Radoffensive gibt der Freistaat seiner Radverkehrsförderung einen weiteren großen Schub. Zur Pressemitteilung und zur aufgezeichneten Pressekonferenz der Bayerischen Radoffensive gelangen Sie hier.

16. Dezember 2021: Begrüßung und Start der Radoffensive

Bayern ist Radlland! Damit immer mehr Menschen Lust bekommen umzusteigen, brauchen wir ein attraktives Angebot. Der Radverkehr gewinnt zunehmend an Bedeutung und ist ein wichtiges Element unserer bayerischen Verkehrspolitik.

Der Freistaat Bayern hat ein klares Ziel vor Augen: Bis 2040 wollen wir klimaneutral sein, und es ist unsere Verantwortung als Politik, dass wir unsere Themen klug mit der Ökologie verbinden. Darum wollen wir den Radverkehrsanteil in Bayern deutlich steigern. Die Radoffensive Bayern spielt hier eine ganz wesentliche Rolle.

Das Rad ist auf kurzen bis mittleren Strecken meist das schnellste, kostengünstigste und effizienteste Verkehrsmittel. Wir wollen daher viele Bürgerinnen und Bürger motivieren, auf das Rad umzusteigen. Denn mehr Radverkehr heißt auch mehr Lebensqualität in der Stadt und auf dem Land. Und nebenbei macht man was für die Gesundheit. Hierfür brauchen wir attraktive und schnelle Infrastrukturlösungen. Wir schaffen überzeugende Angebote und zeigen, dass Radfahren eine gute Alternative zum Auto ist.

Mit der Radoffensive des Freistaats setzen wir auf innovative Modelle, die wir vor allem in den größeren Städten einsetzen werden. So verbessern wir das Miteinander der Verkehrsmittel und berücksichtigen das knappe Flächenangebot. Im ländlichen Raum bringen wir den Ausbau der vorhandenen Wege im Wald oder an den Bahnlinien voran und fördern so die interkommunale Zusammenarbeit.

Der Freistaat und die Kommunen müssen beim Radverkehr gemeinsam in die Pedale treten. Deshalb unterstützen wir die Kommunen bei der Ausarbeitung und Realisierung von Radverkehrsprojekten und bieten attraktive Fördermöglichkeiten.

Machen Sie mit - für das Klima und für Ihre Gesundheit!